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Warum gibt es Pebbles?

Unvorstellbares Leid haben Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Einrichtungen der Jugendhilfe, Psychiatrien und Einrichtungen der Behindertenhilfe in Deutschland nach 1949 erfahren müssen.

Sie wurden

  • gedemütigt,
  • geschlagen,
  • erniedrigt
  • sexuell missbraucht

Bildung wurde ihnen vorenthalten.

Beispielsweise wurden Kinder als bildungsunfähig diagnostiziert, die durchaus in der Lage waren schulische Leistungen zu erbringen.

Dies haben sie später auch durch Schulabschlüsse, bis hin zum Studium, bewiesen.

Medikamentenversuche wurden an ihnen, ohne ihre Einwilligung, oder Einwilligung der Eltern durchgeführt. Für diese Versuche haben  Pharma-Firmen oder hat die Pharma-Industrien Geld an die durchführenden Einrichtungen bezahlt.

Es wurden Elektroschock-„Therapien“ an ihnen durchgeführt, ohne das zum größten Teil eine entsprechende Diagnose dafür vorlag. Diese Elektroschocks wurden ihnen ohne Betäubung verabreicht. Lediglich auf ein Stück Stoff oder Leder konnten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen beißen. Sie erlitten durch diese Behandlungen schwerste Verletzungen.

Säuglinge und Kleinkinder, die mit deformierten Gliedmaßen, oder Fehlstellungen geboren waren, wurden nicht korrigierend operiert, obwohl der damalige Stand der Medizin es bereits zugelassen hätte.

Viele von diesen Menschen verbrachten Jahrzehnte in diesen Einrichtungen, deren Träger die Bundesländer, die Kirchen oder auch Privatpersonen waren.

Die genaue Zahl der Menschen denen all dieses Leid angetan wurde, ist nicht bekannt. Eine erhebliche Zahl verstarb unter den oben beschriebenen Behandlungen.

Durch all das Unrecht und Leid welchen diesen noch lebenden Menschen angetan wurde, haben sie schwerste psychische Schäden erlitten. Sind traumatisiert, haben posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen und vieles mehr.

Weil einer Vielzahl von ihnen keine, oder nur mangelnde Bildung zu teil wurde, sind viele ohne Berufsausbildung, oder Analphabeten geblieben.

Viele dieser Menschen leben an der Armutsgrenze, da es ihnen nicht gelungen ist einen adäquate Berufsausbildung zu erlangen und somit geringe Rentenversicherungsbeiträge geleistet haben. Darüber hinaus sind sie isoliert und einsam, da sie in den wenigsten Fällen eine Familie gegründet haben. Sie wurden bindungsunfähig gemacht.

Wir müssen jedoch betonen; Nicht immer und überall wurden die oben beschriebenen Methoden angewendet, oder haben Menschen die beschriebenen Sachverhalte erlebt.

Der Staat und die Kirchen:

– Errichtung des Heimkinder-Fonds 1 und 2………… bereits geschlossen

– Errichtung der Stiftung Anerkennung und Hilfe seit April 2017 schließt Dezember 2021

Aus den Heimkinder-Fonds haben Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der Jugendhilfe Entschädigungsleistungen erhalten.

Von der Stiftung Anerkennung und Hilfe gibt es eine Anerkennungleistung in Höhe von 9.000 Euro sowie einen Ausgleich für entgangene Rentenzahlungen in Höhe von max. 5000 Euro.

Für die Betroffenen, die aus der Stiftung Anerkennung und Hilfe Leistungen erhalten haben, gab es von Seiten der Politik in Schleswig-Holstein ein Symposium, in Nordrhein-Westphalen eine Anerkennungsveranstaltung und von der Stiftung die Veranstaltung „Zeit über das Leid und Unrecht zu sprechen“.

Die Betroffenen haben alle aufgeführten Veranstaltungen, bis auf die Veranstaltung in NRW, als nicht angemessen empfunden und die gesagten Entschuldigungsworte von Politik und Kirchen als Worthülsen empfunden.

Die Betroffenen möchten das man sie, das Leid und Unrecht das sie erlitten haben, würdigt, anerkennt und das die Täterorganisationen sich entschuldigen.  Verantwortung für das Geschehene soll von den Täter-Organisationen übernehmen werden.

Sie möchten Sicherheiten für ihr Alter bei Gebrechlichkeit und oder Krankheit in Form eines Pflege-Fonds. Unter keinen Umständen wollen sie wieder in eine Einrichtung bei Pflegebedürftigkeit. Sie wollen in ihrer häuslichen Umgebung bleiben.

Sie fordern eine lückenlose Aufarbeitung und Aufklärung der Geschehnisse. Im Bezug auf die Medikamentenversuche, sowohl auch für die Dinge die ihnen angetan wurden. Warum konnten diese Dinge geschehen und was hat es mit den Menschen gemacht.

Diese Menschen möchte eine Opfergleichstellung! Das heisst wenn ihnen in ANDERER Sache Leid und Unrecht geschehen ist, wollen sie das Recht haben, eine Opfer-Entschädigungs-Rente zu beantragen. Dies wird ihnen bisher verwehrt.

Sie fordern ein Präventions-Telefon, mit Trauma-Therapeuten, bundesweit, um Opfer nicht zu Tätern werden zu lassen.

Gehörlose und Taub-Blinde-Menschen benötigen, entsprechend in Gebärdensprache und Lormen (Klopfsprache) ausgebildetes, Pflegepersonal.

In den abrechenbaren Leistungskomplexen der Pflegeversicherung muss ein Leistungskomplex „Kommunikations-Assistenz“ einbracht werden.

Die Zulassungskriterien für Psychotherapeuten müssen geändert werden, damit mehr Psychotherapeuten und Psychologen zur Verfügung stehen.

Verbesserung des Pflege-Personal-Schlüssels für die betroffenen Menschen, die immer noch in Einrichtungen leben müssen.

Wir wollen eine Stimme für die Betroffenen sein und setzen uns dafür ein, die Forderungen der Betroffenen auf politischer und kirchlicher Ebene  durchzusetzen.

Jeden von Ihnen kann es treffen!

Jeder von Ihnen kann eine Behinderung, eine Traumatisierung und eine psychische Erkrankung erleiden.

Die Forderungen der Betroffenen, aus den Jahren 1949 und später, werden immer aktuell sein und es ist bedenklich das manche Bedürfnisse, wie z.B. die besondere Pflege von gehörlosen, Taub-Blinden, oder traumatisierten Menschen im 21. Jahrhundert bei Politik und Gesellschaft keine Beachtung zu finden scheinen!

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